Wir über uns

Die Schloßmühle wurde 1595/1596 von Philipp Sigismund von Braunschweig-Wolfenbüttel errichtet und bis 1900 als Wassermühle betrieben.

 

Heute beherbergt die alte Mühle ein gemütlich eingerichtetes Café und Restaurant.

Mit großer hauseigener Seeterrasse, direkt am Charlottensee am Fuße des Schloßes Iburg gelegen, lädt sie nicht nur Rad- und Wanderfreunde zum Verweilen ein.

 

Als beliebtes Ausflugsziel für Alt und Jung bietet die Schloßmühle neben Frühstück, Mittag- und Abendessen auch erlesene Kaffee- und Teespezialitäten sowie hausgebackenen Kuchen.

 

Das Küchenteam der Schloßmühle zaubert immer wieder tolle Kreationen mit aus regionalen Produkten frisch zubereiteten Speisen der deutsche Küche.

 

Für Feierlichkeiten jeglicher Art stehen für bis zu 120 Personen passende Räumlichkeiten zur Verfügung. Die einmalige Lage ist auch für Hochzeiten

sehr beliebt.

 

Seit dem 1. März 2010 wird die Schloßmühle von Ralf Schirmer geführt, der bereits seit 2007 als Restaurantleiter die Gäste betreut.

Seit Ende 2011 wird er dabei von seiner Frau Wiebke tatkräftig unterstützt.

 

Im Januar 2012 wurde der Innenbereich der Schloßmühle unter Regie der Inhaber umfassend renoviert. Neben neuen Wand-und Bodenbelägen wurden auch die Bestuhlung und Tische komplett erneuert.

So wird der Charme und die Gemütlichkeit der lichtdurchfluteten

Räume noch besser in Szene gesetzt. Überzeugen Sie sich selbst.

 

Im Frühjahr 2013 haben wir unsere hauseigene Seeterasse neu gestaltet - eine 56m² große, freistehende Markise spendet an Sonnentagen ausreichend Schatten und hält auch kleinen Regenschauern stand.

Geschichte...

Die Geschichte der "Schloßmühle" beginnt gegen Ende des 16. Jahrhunderts. Es war das Jahr 1595, in dem der Osnabrücker Fürstbischof Philipp II. Sigismund von Wolfenbüttel (1591-1623) am westlichen Fuß des Iburger Burgberges eine neue Mühle errichtete, und der angrenzende feuchte Erlengrund zu einem Mühlenteich ausgebaut wurde (heute der Charlottensee). Ursprünglich soll dieser Grundbesitz zum Iburger Benediktinerkloster gehört haben.

 

Da an dem Wasserlauf (Kohlbach) aber bereits mehrere Mühlen lagen, von denen zwei dem Benediktinerkloster gehörten, war der Abt Johannes Strubbe über diesen Plan des Fürstbischofs wenig erfreut und beklagte sich bei ihm. Er befürchtete, dass die neue Mühle den Betrieb der anderen Mühlen an dem Wasserlauf beeinträchtigen würde und so die eigenen Kornmühlen den Mehlbedarf des Klosters und der übrigen Iburger Bevölkerung nicht mehr decken könnten.

Als nach langen Verhandlungen der Fürstbischof die Zusage gab, dass diese neue Kornmühle nicht nur seiner Hofhaltung, sondern auch allen Iburger Bürgern zugute kommensollte, gab der Iburger Abt seine Zustimmung zum Bau.

 

Wie das Wappen des Fürstbischofs Philipp Sigismund am südwestlichen Hausgiebel zeigt, erfolgte der Neubau der Mühle 1595. Der Wappenstein trägt einen lateinischen Text, der in deutscher Übersetzung lautet:

 

Philipp Sigismund, durch Gottes Gnaden Herzog

von Braunschweig und Lüneburg,

später Bischof von Osnabrück und Verden

sowie Probst von Halberstadt, hat erstmals den Auftrag

gegeben, dass diese Mühle gebaut wurde.

Im Jahr 1595, dem vierten Jahr seiner Regierungszeit.

 

Ein alter Türsturz des ehemaligen Mühlengebäudes

mit der Jahreszahl 1596 und den Buchstaben P.S. (Philipp Sigismund)

ist ebenfalls an dieser Stelle eingemauert.

 

Später wurde aus dieser Kornmühle eine Sägemühle.

Der Mühlenbetrieb wurde bis Mitte des 20. Jahrhunderts aufrechterhalten. Anschließend erfolgte der Aus- und Umbau

zur beliebten Gaststätte "Schloßmühle".

 

(wir bedanken uns für die Zusammenstellung bei Gerhard Vollbrecht)